Close the door. Don't touch that! Der Imperativ lässt das Subjekt ganz weg und benutzt einfach die Grundform des Verbs — eine einzige Form für alle.
Das lernst du
Ein Imperativsatz richtet eine Aufforderung oder Anweisung direkt an dein Gegenüber. Er lässt das Subjekt „you“ ganz weg und beginnt sofort mit der Grundform des Verbs.
Gute Nachricht: Im Deutschen musst du zwischen „Komm!“, „Kommt!“ und „Kommen Sie!“ wählen. Im Englischen gibt es nur eine Form — „Come!“ — für einen Freund, eine Gruppe oder deine Chefin. Achtung nur bei der Sie-Form: Dort steht im Deutschen ein Pronomen („Schließen Sie die Tür!“), im Englischen nicht.
Im Deutschen hängst du „nicht“ einfach hinter das Verb: „Fass das nicht an!“, „Sei nicht traurig!“. Im Englischen geht das nicht. Du setzt Don't vor die Grundform des Verbs — und das gilt für jedes Verb, auch für be.
Im Deutschen klingt ein einfacher Imperativ oft ganz neutral. Im Englischen wirkt ein nackter Befehl schnell schroff. Mit „please“ am Anfang oder am Ende klingt die Aufforderung höflicher — trotzdem bleibt sie eine ziemlich direkte Art zu bitten.
Auch wenn es im Deutschen „Schließen Sie die Tür!“ heißt — der englische Imperativ hat kein Subjekt. Mit „you“ wird daraus eine Feststellung, kein Befehl.
Der verneinte Imperativ braucht Don't — „not“ allein kann die Grundform nicht verneinen.
Nicht wie „Fass das nicht an!“ übertragen: Die Verneinung steht im Englischen als Don't ganz vorne, nicht hinter dem Verb.
Auch bei be („Sei nicht traurig!“) brauchst du Don't — „be not“ benutzt man im modernen Englisch nicht.
Im Deutschen hat der Imperativ drei Formen: „Komm!“ (du), „Kommt!“ (ihr), „Kommen Sie!“ (Sie) — die Sie-Form sogar mit Pronomen
Im Englischen gibt es nur eine Form, die Grundform des Verbs: „Come!“, „Close the door.“ Es kommt kein Pronomen dazu, auch nicht in höflichen Situationen. Wer die Sie-Form wörtlich überträgt, sagt „You close the door.“ — und das klingt wie eine Feststellung („Du schließt die Tür.“), nicht wie eine Aufforderung. (Ein betontes „You wait here!“ gibt es zwar umgangssprachlich, es wirkt aber sehr scharf.)
Im Deutschen verneinst du den Imperativ mit „nicht“ hinter dem Verb: „Komm nicht!“, „Fass das nicht an!“, „Sei nicht traurig!“
Im Englischen steht Don't immer ganz vorne, vor der Grundform: „Don't touch that!“, „Don't be late.“ Formen wie „Come not!“, „Touch that not!“ oder „Be not late.“ klingen wie aus einem alten Theaterstück — modernes Englisch verneint den Imperativ mit Don't (förmlich oder auf Schildern auch Do not: „Do not enter.“).
Im Deutschen ist ein direkter Imperativ wie „Gib mir das Salz.“ oft völlig normal und nicht unhöflich
Im Englischen kann derselbe direkte Befehl unfreundlich wirken. Ein „please“ am Anfang oder Ende macht ihn deutlich weicher: „Please close the window.“ / „Sit down, please.“ Gerade gegenüber Fremden oder Kollegen solltest du es nicht weglassen.
💡 „Komm nicht!“ heißt nicht „Come not!“ — im Englischen steht Don't vor dem Verb: Don't come!
💡 Eine Form für alle: kein „you“, auch nicht da, wo du im Deutschen „Sie“ sagen würdest.
"How do I get to the station?"
"Turn left at the corner, then go straight for two blocks."
"Don't take the first left — that's a dead end."
"Got it, thanks!"
Übung 1 · Wähle die richtige Aufforderung
Choose the correct command.
Übung 2 · Wähle die richtige Aufforderung
Choose the correct command.
Übung 3 · Wähle die richtige verneinte Aufforderung
Choose the correct negative command.
Übung 4 · Wähle die richtige verneinte Aufforderung
Choose the correct negative command.
Übung 5 · Wähle die richtige Aufforderung
Choose the correct command.
Übung 6 · Wähle die richtige verneinte Aufforderung
Choose the correct negative command.
Übung 7 · Wähle die richtige Aufforderung
Choose the correct command.
Übung 8 · Wähle die richtige verneinte Aufforderung
Choose the correct negative command.
Übung 9 · Mach daraus eine Aufforderung
Make this a command: 'You should open the window.'
Übung 10 · Mach daraus eine verneinte Aufforderung
Make this a negative command: 'You should not run here.'
Übung 11 · Ordne die Gruppen zu
0 / 6 zugeordnet
Übung 12 · Typischer Fehler: „nicht“ hinter dem Verb
German: "Fass das nicht an!" Which English translation is correct?
Fünf kurze Fragen, um zu prüfen, was hängen geblieben ist.
Frage 1 / 5
Punkte: 0/0
Choose the correct command.
Let's (gemeinsame Vorschläge)
Lerne „Let's“ — die Imperativform für Vorschläge, die dich selbst mit einschließen, wie „Lass uns…“ oder „Gehen wir!“ — mit ihrer festen Verneinung „Let's not“.
Anleitungen geben
Lerne, wie du Imperative mit Reihenfolge-Wörtern — first, then, next, after that, finally — verbindest, um klare Anleitungen in mehreren Schritten zu geben.
Höfliche Bitten
Lerne zwei Wege, einen nackten Befehl in eine höfliche Bitte zu verwandeln — mit „please“ und mit einem kleinen Frageanhängsel wie „would you?“ oder „will you?“
No, never, nobody und nothing
Lerne die „No-Wörter“ kennen — no, never, nobody, nothing, nowhere — die zweite, genauso natürliche Art, einen englischen Satz zu verneinen.