She suggested going to the cinema. He promised to call. He denied taking it.
Das lernst du
Wenn du einfache Aussagen, Fragen und Aufforderungen schon wiedergeben kannst, machen Verben wie suggest, deny oder accuse deine Wiedergabe viel genauer: Sie sagen nicht nur, dass jemand etwas gesagt hat, sondern auch, was für eine Sprechhandlung es war — ein Vorschlag, ein Versprechen, ein Vorwurf.
Der Haken: Jedes dieser Verben hat ein festes Muster, das du nicht frei wählen kannst. Im Deutschen hängt fast immer ein „zu“-Infinitiv dran („Sie schlug vor, ins Kino zu gehen“). Im Englischen ist das nur bei einem Teil der Verben so — die anderen verlangen -ing, ein Objekt oder einen that-Satz. Lerne deshalb jedes Verb mit seinem Muster zusammen.
Suggest, admit und deny stehen mit der -ing-Form, apologize mit for + -ing — nicht mit to-Infinitiv. Genau hier lässt dich das deutsche „zu“ im Stich: „Sie schlug vor, ins Kino zu gehen“ wird zu "She suggested going to the cinema.", nicht zu „suggested to go“.
Bei admit und deny kopieren Deutschsprachige gern den Infinitiv Perfekt („Er leugnete, das Geld genommen zu haben“) — "denied to have taken" gibt es aber nicht. Die einfache -ing-Form reicht: "She denied taking the money." Wenn du die Vorzeitigkeit betonen willst, geht auch having + Partizip (denied having taken). Admit kann außerdem mit to + -ing stehen (admitted to breaking) — der to-Infinitiv (admitted to break) ist trotzdem falsch. Beide Verben gehen auch mit that-Satz: He admitted (that) he hadn't read my email.
Suggest kann statt -ing auch einen that-Satz haben (She suggested that we go / that we should go). Ein Objekt + to-Infinitiv („suggested me to go“) ist dagegen nie richtig — auch wenn man im Deutschen „Er hat mir vorgeschlagen, …“ sagt. Und apologize funktioniert wie „sich entschuldigen für“: He apologized for being late. (Britisch auch: apologise.)
Promise, refuse, agree und offer stehen mit to-Infinitiv — hier hilft dir das Deutsche: versprechen, sich weigern, zustimmen/einwilligen, anbieten + „zu“.
Eine Falle gibt es trotzdem: Im Deutschen sagt man „Er bot mir an, mir zu helfen“. Im Englischen steht bei offer keine Person vor dem Infinitiv — die Person kommt hinter das Infinitivverb: "He offered to help me.", nicht „He offered me to help“. Auch bei promise ist ohne Person vor dem Infinitiv der Normalfall: He promised to call me. Mit Person nimmst du besser einen that-Satz: He promised me (that) he would call.
Warn, advise, remind und invite brauchen eine Person als Objekt vor dem to-Infinitiv — wie „jemanden warnen / jemandem raten / jemanden erinnern, etwas (nicht) zu tun“. Das Objekt darfst du nicht weglassen: He warned me not to go near the edge. Die Verneinung steht dabei direkt vor to: not to go.
Insist steht meist mit einem that-Satz. Das Verb darin steht oft in der Grundform, auch nach einem Redeverb in der Vergangenheit (He insisted that I stay — besonders im Amerikanischen); im Britischen hört man auch that I should stay. Alternativ geht insist on + -ing, genau wie „bestehen auf“: He insisted on me staying. Falsch ist nur insist + Objekt + to-Infinitiv („insisted me to stay“).
Accuse funktioniert mit Objekt + of + -ing: She accused me of breaking her phone. Weder „accused me to have broken“ (nach „beschuldigen, … zerbrochen zu haben“) noch „accused me that I broke“ ist richtig.
Und explain hat — anders als „erklären“ mit Dativ — kein direktes Personenobjekt: He explained that … oder He explained to me that …, aber nie „He explained me“.
„Vorschlagen, zu …“ wird nicht zu suggest + to: Suggest steht mit -ing (oder mit einem that-Satz: She suggested that we go).
Warn braucht die gewarnte Person als Objekt vor not to — wie im Deutschen „Er warnte mich, nicht …“.
„Er erklärte mir“ verleitet zu explained me. Explain hat aber kein Personenobjekt: Setz to vor die Person oder lass sie weg.
Der deutsche Infinitiv Perfekt („genommen zu haben“) lässt sich nicht kopieren: deny und admit stehen mit -ing (möglich ist auch denied having taken).
„Er bot mir an, zu helfen“: Bei offer steht keine Person vor dem to-Infinitiv — die Person kommt hinter das zweite Verb.
Im Deutschen stehen fast alle Redeverben mit „zu“-Infinitiv: „Sie schlug vor, ins Kino zu gehen“, „Er leugnete, das Geld genommen zu haben“
Im Englischen passt der to-Infinitiv nur zu einem Teil der Verben (promise, refuse, agree, offer; mit Objekt: warn, advise, remind, invite). Suggest, admit und deny verlangen -ing: "She suggested going to the cinema", "She denied taking the money" — nicht "suggested to go" oder "denied to have taken". Den deutschen Infinitiv Perfekt („genommen zu haben“) übersetzt du hier am besten mit der einfachen -ing-Form.
„Er erklärte mir …“, „Er schlug mir vor …“, „Er bot mir an, …“ — im Deutschen steht die angesprochene Person oft im Dativ direkt beim Verb
Bei explain, suggest und offer kann diese Person im Englischen nicht als Objekt vor einem that-Satz oder Infinitiv stehen (bei offer geht nur ein Ding als zweites Objekt: He offered me a lift). Sag "He explained (to me) that he was late", "She suggested going …", "He offered to help me". Nur Verben wie warn, advise, remind, tell und accuse nehmen die Person direkt als Objekt.
Viele Muster sind wie im Deutschen: „versprechen, zu …“, „jemanden warnen, nicht zu …“, „sich entschuldigen für“, „bestehen auf“
Hier kannst du dich auf dein Sprachgefühl verlassen: "He promised to call me", "He warned me not to go near the edge", "He apologized for being late", "He insisted on me staying". Pass nur bei suggest, admit, deny, accuse und explain besonders auf.
💡 Nicht jedes „zu“ wird zu to: suggest, admit und deny stehen mit -ing.
💡 „Er erklärte mir“ → He explained to me — nie explained me.
"How did the meeting go?"
"Not great. He accused me of missing the deadline, but I explained that the client changed the brief twice."
"Did he apologize?"
"Eventually. He admitted he hadn't read my email and promised to double-check next time."
Übung 1 · Wähle das richtige Muster
Choose the correct pattern for 'suggest': 'Let's go to the cinema.'
Übung 2 · Wähle das richtige Muster
Choose the correct pattern for 'promise': 'I'll call you tomorrow.'
Übung 3 · Wähle das richtige Muster
Choose the correct pattern for 'deny': 'I didn't take the money.'
Übung 4 · Wähle das richtige Muster
Choose the correct pattern for 'warn': 'Don't go near the edge.'
Übung 5 · Wähle das richtige Muster
Choose the correct pattern for 'advise': 'You should see a doctor.'
Übung 6 · Wähle das richtige Muster
Choose the correct pattern for 'insist': 'You must stay for dinner.'
Übung 7 · Wähle das richtige Muster
Choose the correct pattern for 'offer': 'I'll help you carry that.'
Übung 8 · Wähle das richtige Muster
Choose the correct pattern for 'accuse': 'You broke my phone!'
Übung 9 · Gib mit dem vorgegebenen Verb wieder
Report with 'apologize': 'I'm sorry I'm late.' → He apologized ___.
Übung 10 · Gib mit dem vorgegebenen Verb wieder
Report with 'refuse': 'I won't sign it.' → She refused ___.
Übung 11 · Ordne die Gruppen zu
0 / 4 zugeordnet
Übung 12 · Typischer Fehler aus dem Deutschen
German: "Er gab zu, die Vase zerbrochen zu haben." Which English sentence is correct?
Fünf kurze Fragen, um zu prüfen, was hängen geblieben ist.
Frage 1 / 5
Punkte: 0/0
Choose the correct pattern for 'agree': 'OK, I'll do it.'
Indirekte Rede ohne Zeitverschiebung
Lerne, wann du die Zeit in der indirekten Rede NICHT zurückverschiebst — bei allgemeinen Wahrheiten, wissenschaftlichen Fakten, noch gültigen Situationen und bei Redeverben im Präsens — und wie sich das zum deutschen Konjunktiv I verhält.
Aufforderungen und Bitten wiedergeben
Lerne, wie du Befehle, Anweisungen und höfliche Bitten in der indirekten Rede wiedergibst — mit tell/ask + Person + to-Infinitiv, wie im deutschen „Sie bat mich, ... zu ...“.
Zeit- und Ortsangaben in der indirekten Rede
Lerne, wie today, here und this in der indirekten Rede zu that day, there und that werden, wenn du die Worte später oder an einem anderen Ort wiedergibst.
Backshift: Zeitverschiebung in der indirekten Rede
Lerne das komplette Muster, mit dem das Englische in der indirekten Rede die Zeitformen eine Stufe zurückverschiebt — dort, wo das Deutsche den Konjunktiv benutzt.