I am agree, she go, I didn't went — kleine Verbfehler, die du leicht vermeidest, sobald du sie erkennst.
Das lernst du
Das sind keine neuen Grammatikregeln — es sind die paar Verbfehler, die immer wieder auftauchen, auch auf einem ziemlich guten Niveau. Für jeden gibt es eine einfache Lösung, sobald du weißt, worauf du achten musst.
Für deutsche Muttersprachler kommen drei typische Fallen dazu: „machen“ ist mal make, mal do ("He makes a lot of mistakes"), „bekommen“ heißt get und nicht become, und das deutsche Perfekt („Ich bin gestern dort gewesen“) wird im Englischen zum Past Simple ("I was there yesterday").
Am/is/are steht vor einem Adjektiv, einem Nomen, einer Ortsangabe, einer -ing-Form oder einem Partizip Perfekt — aber nie direkt vor einem normalen Verb in der Grundform wie agree, like oder want.
Die Falle für Deutschsprachige: „Ich bin einverstanden“ verleitet zu "I am agree". Agree ist aber ein Verb, kein Adjektiv: "I agree with you."
Im Present Simple bekommt das Verb ein -s, wenn das Subjekt he, she, it oder ein Nomen im Singular ist.
Das Prinzip kennst du aus dem Deutschen: Auch dort ändert sich die Endung mit der Person (ich gehe, er geht). Im Englischen gibt es sogar nur eine einzige Endung, die du dir merken musst — das -s bei he/she/it. Mit have wird daraus has: She has a car.
Did, didn't, does und doesn't zeigen die Zeitform schon an — das Hauptverb danach bleibt in der Grundform. Wer zusätzlich eine Vergangenheitsendung anhängt, markiert die Zeit doppelt.
Im Deutschen gibt es kein solches Hilfsverb: „Ich weiß es nicht“, „Wo wohnst du?“. Deshalb fehlt do oft ganz ("I not know", "Where you live?") — oder es wird eingesetzt und das Hauptverb trotzdem verändert. Richtig: "I don't know the answer.", "Where do you live?", "He doesn't like coffee."
Modalverben wie can, will, must und should funktionieren schon selbst wie ein Hilfsverb — sie brauchen nie zusätzlich do/does/did.
Hier hilft dir das Deutsche: „Kannst du schwimmen?“ — das Modalverb wandert einfach nach vorn, genau wie im Englischen: Can you swim?
Agree ist ein normales Verb, kein Adjektiv wie „einverstanden“ — davor steht nie am/is/are.
Im Present Simple braucht das Verb bei he/she/it ein -s.
Didn't zeigt die Vergangenheit schon an — das Hauptverb bleibt in der Grundform.
Modalverben wie can stehen nie mit do/does/did — die Frage bildest du wie im Deutschen durch Umstellen.
„Fehler machen“ heißt make mistakes — nicht do. Das deutsche „machen“ ist mal make, mal do.
„Bekommen“ heißt get oder receive. Become bedeutet „werden“.
Mit yesterday, last week oder ago steht das Past Simple — auch wenn du im Deutschen „Ich bin gestern dort gewesen“ sagst.
Im Deutschen „macht“ man fast alles: Fehler, Hausaufgaben, Sport, einen Plan
Das Englische teilt „machen“ auf. Make steht meist für etwas, das entsteht oder hergestellt wird: make a mistake, make a cake, make a plan, make a decision. Do steht meist für Tätigkeiten, Arbeit und Pflichten: do homework, do the dishes, do sports, do your best. Es gibt feste Verbindungen, die man einfach lernen muss — aber "make mistakes" ist immer make: "He makes a lot of mistakes."
„bekommen“ klingt wie become
Das ist ein falscher Freund: become bedeutet „werden“ ("She became a doctor."), „bekommen“ heißt get oder receive: "I got a letter yesterday." "Can I become a coffee?" klingt für Muttersprachler, als wolltest du dich in einen Kaffee verwandeln — im Café sagt man "Can I have a coffee, please?" oder "Can I get a coffee?".
„Ich bin gestern dort gewesen.“ — Im gesprochenen Deutsch erzählt man Vergangenes meist im Perfekt
Im Englischen ist das Present Perfect (I have been, I have seen) kein Erzähltempus. Sobald eine abgeschlossene Zeitangabe dabei ist — yesterday, last week, in 2020, two days ago —, steht das Past Simple: "I was there yesterday.", "I saw him last week." Das Present Perfect brauchst du nur, wenn kein bestimmter vergangener Zeitpunkt genannt wird und der Bezug zur Gegenwart zählt: "I have been there before."
💡 Prüfe jeden Satz: Die Zeitform wird genau einmal markiert — entweder durch das Hilfsverb oder durch die Endung des Hauptverbs, nie durch beides.
💡 „Machen“: Entsteht etwas (a mistake, a plan, a cake)? Dann meist make. Geht es um eine Tätigkeit oder Pflicht (homework, the dishes)? Dann meist do.
💡 Steht yesterday, last week oder ago im Satz, nimm das Past Simple — nicht das Present Perfect.
"Do you understand the instructions?"
"Yes, I understand. It doesn't look too hard."
"Great — did you already start?"
"Not yet, but I will start soon."
Übung 1 · Wähle den richtigen Satz
Which is correct?
Übung 2 · Wähle den richtigen Satz
Which is correct?
Übung 3 · Wähle den richtigen Satz
Which is correct?
Übung 4 · Wähle den richtigen Satz
Which is correct?
Übung 5 · Wähle den richtigen Satz
Which is correct?
Übung 6 · Wähle den richtigen Satz
Which is correct?
Übung 7 · Wähle den richtigen Satz
Which is correct?
Übung 8 · Wähle den richtigen Satz
Which is correct?
Übung 9 · Korrigiere den Fehler
Correct the mistake: He don't like coffee.
Übung 10 · Korrigiere den Fehler
Correct the mistake: I am understand the lesson.
Übung 11 · Typischer Fehler: deutsches Perfekt mit „gestern“
German: "Ich bin gestern dort gewesen." Which English translation is correct?
Fünf kurze Fragen, um zu prüfen, was hängen geblieben ist.
Frage 1 / 5
Punkte: 0/0
Which is correct?
Adjektiv oder Adverb: typische Fehler
Ein kompakter Überblick über die häufigsten Verwechslungen von Adjektiv und Adverb — vergessenes -ly, good statt well und Adverbien, wo nach Verben wie feel, look oder taste ein Adjektiv stehen muss.
Fehler bei der Subjekt-Verb-Kongruenz
Die typischen Stolperfallen bei der Übereinstimmung von Subjekt und Verb im Englischen — das Verb richtet sich nach dem falschen Nomen, everyone wird wie „alle“ behandelt, und Wörter wie police und news haben eine andere Zahl als im Deutschen.
Typische Fehler mit Artikeln
Die hartnäckigsten Artikelfehler deutschsprachiger Lernender — fehlendes a/an vor Berufen, ein überflüssiges the bei allgemeinen Aussagen, Ländernamen, Schule, Arbeit und Verkehrsmitteln.
Typische Fehler mit Präpositionen
Die Präpositionen, die deutschsprachige Lernende am häufigsten falsch kombinieren — married to (nicht with), depend on (nicht of/from), discuss ohne about, good at statt good in.