Study → studied, play → played, die → dying — entscheidend ist der Buchstabe vor dem y und die Regel gegen ein doppeltes i. Und Vorsicht: Aus „Partys“ wird im Englischen parties.
Das lernst du
Entscheidend ist der Buchstabe direkt vor dem y am Wortende. Steht dort ein Konsonant, wird das y vor Endungen wie -ed, -es (Plural und he/she/it), -er und -est in der Regel zu i: study → studied, studies; happy → happier; easy → easiest; city → cities. Steht dort ein Vokal (a, e, o, u), bleibt das y fast immer unverändert: play → played, plays; enjoy → enjoyed; stay → stayed; boy → boys.
Achtung bei Wörtern, die du aus dem Deutschen kennst: „Partys“, „Hobbys“, „Babys“ und „Storys“ sind im Deutschen richtig, im Englischen aber falsch. Party, hobby, baby und story enden auf Konsonant + y, also heißt es parties, hobbies, babies, stories. Bei Vokal + y passt dein deutsches Gefühl dagegen: days, keys, boys, toys — einfach -s anhängen.
Ein paar häufige Ausnahmen bei Vokal + y solltest du kennen: say → said, pay → paid, lay → laid und day → daily.
Auch wenn sich das y sonst zu i ändern würde — vor -ing bleibt es ein y. Der Grund: Das englische Schriftbild vermeidet zwei i nebeneinander. Dieses Gefühl kennst du aus dem Deutschen: Auch dort schreibt man in deutschen Wörtern praktisch nie „ii“, sondern „ie“.
Also: studied, aber studying; carried, aber carrying; tried, aber trying. (Ein doppeltes i gibt es nur bei ein paar Wörtern, die selbst auf i enden, etwa ski → skiing — mit dem y hat das nichts zu tun.)
Eine kleine Gruppe häufiger Wörter endet auf -ie: die (sterben), lie (lügen; liegen), tie (binden). Vor -ing fällt das stumme e weg, und das i würde mit dem i von -ing zusammenstoßen — deshalb wird ie zu y: dying, lying, tying. Bei -ed hängst du dagegen einfach -d an: died, lied (log/gelogen), tied. (Achtung: lie im Sinne von „liegen“ hat die Vergangenheit lay — aber auch lying.)
Lass dich nicht vom Deutschen verwirren: Das englische die hat nichts mit dem Artikel „die“ oder mit deutschen Wörtern auf -ie wie „Familie“ zu tun — es wird [dai] ausgesprochen. Und „dieing“ gibt es nicht; dyeing ist ein anderes Wort (dye = färben).
Vor -ing wird y nie zu i, auch nicht bei Konsonant + y — ein doppeltes i (studiing) wird vermieden. Also: studied, aber studying.
Enjoy endet auf Vokal + y, also bleibt das y vor -ed. „Enjoied“ wendet fälschlich die Regel für Konsonant + y an.
Im Deutschen heißt es „Partys“, im Englischen aber parties: Party endet auf Konsonant + y, also wird y zu i und -es kommt dazu. Genauso: hobbies, babies, stories.
Bei die, lie und tie wird ie vor -ing zu y: dying, lying, tying. „Dieing“ gibt es nicht.
Im Deutschen bilden englische Lehnwörter auf -y den Plural einfach mit -s: „die Partys“, „die Hobbys“, „die Babys“, „die Storys“, „die Lobbys“
Im Englischen gilt das nur bei Vokal + y: days, keys, boys, toys — dort hilft dir das deutsche Muster. Bei Konsonant + y wird im Englischen aus y ein i plus -es: parties, hobbies, babies, stories, lobbies, cities. Wer das deutsche Schriftbild überträgt, schreibt "partys" oder "hobbys" — ein sehr typischer Fehler deutschsprachiger Lernender. Dieselbe Regel gilt übrigens für Verben mit he/she/it: she studies, he tries, it carries.
Das Deutsche schreibt in eigenen Wörtern praktisch nie „ii“ — für ein langes i nimmt es „ie“; und eine Endung wie -ing gibt es nicht
Das hilft dir beim Verstehen der Ausnahme: Auch das Englische mag kein doppeltes i, deshalb bleibt das y vor -ing (studying, trying), und bei Wörtern auf -ie wird ie vor -ing zu y (dying, lying, tying). Ungewohnt ist nur, dass dabei ausgerechnet das „ie“ verschwindet, das im Deutschen so normal ist — merke dir die kleine Gruppe die, lie, tie als feste Formen.
💡 Schau auf den Buchstaben vor dem y: Konsonant → y wird zu i (cities, studied), Vokal → y bleibt (days, played).
💡 „Partys“ und „Hobbys“ sind deutsch — auf Englisch heißt es parties und hobbies.
💡 Vor -ing bleibt das y immer: studying, trying, carrying.
"How's your studying going? Are you enjoying the course at least?"
"Honestly, I'm trying, but I'm worried I'm not covering everything."
"You've carried a heavy workload this semester, though. Give yourself credit."
"Thanks — I'll keep trying and see how it goes."
Übung 1 · Wähle die richtige Schreibweise
Choose the correct -ed form: study → ___ (consonant + y)
Übung 2 · Wähle die richtige Schreibweise
Choose the correct -ing form: study → ___
Übung 3 · Wähle die richtige Schreibweise
Choose the correct -ed form: play → ___ (vowel + y)
Übung 4 · Wähle die richtige Schreibweise
Choose the correct -er form: happy → ___
Übung 5 · Wähle die richtige Schreibweise
Choose the correct -ing form: die → ___
Übung 6 · Wähle die richtige Schreibweise
Choose the correct -ing form: lie → ___
Übung 7 · Wähle die richtige Antwort
Why does 'try' become 'trying' (not 'triing') with -ing?
Übung 8 · Wähle die richtige Schreibweise
Choose the correct plural form: city → ___
Übung 9 · Ergänze die richtige Endung
Add -ed correctly (consonant + y): carry → ___
Übung 10 · Ergänze die richtige Endung
Add -ing correctly (keep y before -ing): carry → ___
Übung 11 · Ordne die Wörter den Gruppen zu
0 / 8 zugeordnet
Übung 12 · Typischer Fehler: der deutsche Plural auf -ys
German: "Ich habe zwei Hobbys." Which English translation is correct?
Fünf kurze Fragen, um zu prüfen, was hängen geblieben ist.
Frage 1 / 5
Punkte: 0/0
Choose the correct -ed form: worry → ___
Wörter auf -e
Lerne, wann das stumme -e am Wortende vor einer Endung wegfällt und wann es bleibt — weg vor einer Endung mit Vokal (-ing), bleibt vor einer Endung mit Konsonant (-ly) — plus die wenigen Ausnahmen, die das -e behalten, um Verwechslungen zu vermeiden oder die Aussprache zu schützen.
Konsonanten verdoppeln
Lerne die Regel, wann der letzte Konsonant vor -ed, -ing, -er oder -est verdoppelt wird — das Muster „ein Vokal, ein Konsonant“ für kurze Wörter und die betonungsabhängige Version derselben Regel für längere Wörter.
Britische und amerikanische Schreibung
Lerne die regelmäßigen Schreibunterschiede zwischen britischem und amerikanischem Englisch — -our/-or, -re/-er, -ise/-ize, -ogue/-og und Konsonantenverdopplung vor einer Endung — und warum es wichtiger ist, ein System konsequent zu benutzen, als welches du wählst.
-s, -ed und -ing anhängen
Ein Überblick, warum sich die Schreibung englischer Wörter beim Anhängen von -s, -ed oder -ing ändert — die Grundidee: Die Änderung schützt die Aussprache. Die einzelnen Regeln (Verdopplung, Wegfall von -e, y wird zu i) haben jeweils eine eigene Lektion.