I want you to call me. She asked him to close the door. Bei diesem Muster steht die Person zwischen dem Verb und dem to-Infinitiv — dort, wo das Deutsche oft einen dass-Satz benutzt.
Das lernst du
Viele englische Verben beschreiben, dass jemand will, bittet oder sagt, dass eine ANDERE Person etwas tut. Das Muster ist dabei immer gleich: Verb + Objekt (die Person) + to-Infinitiv.
Das ist der große Unterschied zum Deutschen: „Ich will, dass du mich heute Abend anrufst“ → I want you to call me tonight. Statt „dass du“ steht einfach die Objektform der Person (me, you, him, her, us, them) und danach to + Verb.
want, ask, tell, advise, invite, encourage, expect, persuade, warn, remind, allow und would like folgen alle derselben Struktur Verb + Objekt + to-Infinitiv.
Viele davon funktionieren schon im Deutschen ähnlich: „Er riet ihr, zum Arzt zu gehen“ → He advised her to see a doctor. „Sie haben uns eingeladen, mit ihnen zu essen“ → They invited us to join them for dinner. Du musst nur to + Verb direkt hinter die Person stellen statt ans Satzende.
Bei tell aufpassen: „Wir haben den Kindern gesagt, sie sollen leise sein“ heißt am natürlichsten We told the kids to be quiet. Und: let und make (lassen) stehen ohne to — Let me help, nicht „let me to help“.
Um das Muster zu verneinen, setzt du not direkt vor den to-Infinitiv — nicht don't nach der Person. „Wir haben sie gewarnt, nicht zu spät zu kommen“ → We warned them not to be late. Das entspricht genau dem deutschen „nicht zu“.
Bei want ist im Alltag die Verneinung des ersten Verbs noch üblicher: „Ich will nicht, dass du dir Sorgen machst“ → I don't want you to worry. I want you not to worry ist ebenfalls richtig, klingt aber etwas betonter.
Wo das Deutsche „dass“ benutzt, braucht das Englische hier kein that: Das Objekt kommt direkt nach dem Verb, dann folgt der to-Infinitiv. „Möchtest du, dass ich dir helfe?“ → Would you like me to help you? „Der Lehrer erwartet, dass wir bis Freitag fertig sind“ → The teacher expects us to finish by Friday.
Zur Genauigkeit: Nach want und would like ist ein that-Satz immer falsch. Bei einigen anderen Verben (ask, advise, expect) gibt es auch that-Sätze, aber sie klingen förmlich oder haben eine andere Bedeutung — I expect that … heißt meist „Ich nehme an, dass …“. Wenn du jemanden zu etwas auffordern willst, ist Objekt + to-Infinitiv die sichere Wahl.
„Ich will, dass du …“ wird nicht mit that übersetzt. Nach want steht die Person direkt und dann der to-Infinitiv.
Nach der Person brauchst du den vollständigen to-Infinitiv — to darf nicht fehlen, wie „zu“ in „bat ihn, die Tür zu schließen“.
Not steht direkt vor to. Noch natürlicher: I don't want you to worry.
„Möchtest du, dass ich dir helfe?“ — nach would like steht Objekt + to-Infinitiv, nie ein that-Satz.
Nach dem Verb steht die Objektform: me, him, her, us, them.
Nach wollen, möchten und erwarten folgt im Deutschen ein dass-Satz: „Ich will, dass du kommst“
Wörtlich übersetzt entsteht "I want that you come" oder "Would you like that I help you?" — beides ist falsch. Englisch verwendet Objekt + to-Infinitiv: "I want you to come", "Would you like me to help you?". Achte auf die Objektform: me, him, her, us, them — nicht I, he, she, we, they.
bitten, raten, einladen, ermutigen, überreden, warnen, erinnern + Person + „zu“
Hier hilft dir das Deutsche: "She asked him to close the door" entspricht „Sie bat ihn, die Tür zu schließen“. Der einzige Unterschied ist die Wortstellung — im Englischen steht to + Verb direkt nach der Person, nicht am Satzende. Ob das deutsche Verb Dativ oder Akkusativ verlangt (jemandem raten, jemanden bitten), spielt im Englischen keine Rolle.
„Sag ihm, er soll mich anrufen“ — im Deutschen mit „sollen“
Für Aufforderungen nimmt man im Englischen tell + Person + to-Infinitiv: "Tell him to call me." "Tell him he should call me" ist zwar grammatisch möglich, klingt aber eher nach einem Rat als nach einer Aufforderung.
💡 „Ich will, dass du …“ = I want you to … — kein that.
💡 „Möchtest du, dass ich …?“ = Would you like me to …?
💡 Bei bitten, raten, einladen, warnen funktioniert es wie im Deutschen mit „zu“ — nur steht to + Verb direkt nach der Person.
"Can you remind me to pack my charger?"
"Sure. I also want you to double-check the tickets before we leave."
"Will do. The airline advised us to arrive two hours early."
"Good thing you told me — I almost forgot."
Übung 1 · Wähle den richtigen Satz
Choose the correct sentence.
Übung 2 · Wähle den richtigen Satz
Choose the correct sentence.
Übung 3 · Wähle den richtigen Satz
Choose the correct sentence.
Übung 4 · Wähle den richtigen Satz
Choose the correct sentence — negative form.
Übung 5 · Wähle den richtigen Satz
Choose the correct sentence.
Übung 6 · Wähle den richtigen Satz
Choose the correct sentence.
Übung 7 · Wähle den richtigen Satz
Choose the correct sentence.
Übung 8 · Wähle den richtigen Satz
Choose the correct sentence.
Übung 9 · Ergänze den Satz
Complete: 'My parents encouraged me ___ (study) abroad.'
Übung 10 · Ergänze den Satz
Complete: 'The doctor told him ___ (rest) for a week.'
Übung 11 · Bilde den Satz
Übung 12 · Typischer Fehler: „dass“ als „that“
German: "Ich will, dass du mich heute Abend anrufst." Which English translation is correct?
Fünf gemischte Fragen, um zu prüfen, was hängen geblieben ist.
Frage 1 / 5
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Der Infinitiv ohne to
Lerne, wann der Infinitiv sein „to“ verliert — nach Modalverben, nach let und make und in ein paar festen Wendungen — und warum es im Passiv mit make zurückkommt.
Verbmuster: -ing oder to?
Lerne die drei Gruppen englischer Verben — nur Gerundium, nur Infinitiv und Verben, die beides erlauben — und warum das deutsche „zu“ dich bei suggest, avoid oder mind in die Irre führt.
Der Infinitiv mit to
Lerne, wie to + Verb einen Zweck ausdrückt, nach bestimmten Adjektiven steht und eine große Gruppe häufiger Verben ergänzt — und warum „um … zu“ auf Englisch kein „for to“ wird.
Das Gerundium
Lerne, wie die -ing-Form als Nomen funktioniert — als Subjekt, als Objekt bestimmter Verben und nach Präpositionen.