I saved money to buy a car. I saved money, so I bought a car. Der Zweck schaut nach vorne auf ein Ziel, die Folge schaut zurück auf ein Ergebnis.
Das lernst du
Ein Zweck beantwortet die Frage „wozu?“ und schaut nach vorne auf ein Ziel. Eine Folge dagegen schaut zurück auf das, was passiert ist. Im Deutschen ist das der Unterschied zwischen „um ... zu“ / „damit“ (Zweck) und „also“ / „sodass“ (Folge).
Alle drei stehen mit der Grundform des Verbs und bedeuten dasselbe wie „um ... zu“; in order to und so as to klingen etwas formeller. Gute Nachricht: Die Verneinung hat dieselbe Reihenfolge wie im Deutschen — „um nicht zu“ = so as not to / in order not to. In sorgfältigem Englisch steht not vor to; „in order to not“ hörst du zwar umgangssprachlich, „so not to“ ohne as ist aber falsch.
Zwei Dinge aus dem Deutschen solltest du nicht mitnehmen: Es heißt nie „for to“ — „um“ fällt einfach weg, es bleibt nur to. Und vor dem Zweck steht kein Komma: "I saved money to buy a car.", nicht "I saved money, to buy a car."
So that entspricht „damit“ und steht, wenn der Zwecksatz ein eigenes Subjekt hat (ein anderes oder dasselbe noch einmal). Anders als nach „damit“ steht danach normalerweise ein Modalverb: can/will, wenn es um Gegenwart oder Zukunft geht, could/would in einem Satz über die Vergangenheit.
„Er lernte viel, damit er die Prüfung bestand“ wird also nicht zu "so that he passed", sondern zu "He studied hard so that he could pass the exam." Ohne Modalverb klingt so that eher nach einer Folge.
Vorsicht bei „sodass“: Es drückt im Deutschen eine Folge aus — dafür nimmst du im Englischen meistens einfach so mit Komma ("It was raining, so we took an umbrella."). So that ohne Komma heißt fast immer „damit“.
For + -ing-Form beschreibt, wofür etwas allgemein benutzt wird — wie im Deutschen „zum Schneiden“ oder „zum Tragen“. Für eine konkrete Handlung, die jemand mit einem bestimmten Ziel macht, nimmst du dagegen to + Grundform.
Merke: Nach for steht nie die Grundform. Entweder for + -ing / Nomen ("for carrying", "for souvenirs") oder to + Grundform ("to carry").
Den Zweck einer Handlung drückst du mit to + Grundform aus. Nach for steht ein Nomen (for a car) oder — wenn es darum geht, wofür eine Sache da ist — eine -ing-Form, aber nie die Grundform.
„Um ... zu“ wird einfach zu to — „um“ bekommt kein eigenes Wort, und „for to“ gibt es im Standardenglisch nicht.
Anders als vor „um ... zu“ im Deutschen steht vor to, in order to oder so that (im Sinn von „damit“) normalerweise kein Komma.
Die verneinte Form heißt so as not to (oder in order not to) — das as darf nicht fehlen.
Wenn alles in der Vergangenheit liegt, folgt auf so that could oder would, nicht can oder will.
Im Deutschen drückst du einen Zweck mit „um ... zu“ aus und setzt ein Komma davor: „Ich spare, um ein Auto zu kaufen.“
Im Englischen bleibt nur to übrig — kein for davor und kein Komma: "I saved money to buy a car." Die Verneinung ist wie im Deutschen: „um nicht zu“ = so as not to / in order not to.
Im Deutschen unterscheidest du „damit“ (Zweck) und „sodass“ (Folge).
Englisch so that entspricht meistens „damit“. Für „sodass“ nimmst du in der Regel einfach so mit Komma: "We left early so that we wouldn't miss the train." (damit) gegenüber "We left early, so we didn't miss the train." (sodass / also).
Nach „damit“ steht im Deutschen oft ein ganz normales Verb ohne Modalverb: „damit alle es verstanden“.
Nach englischem so that steht normalerweise can/will oder — in Sätzen über die Vergangenheit — could/would: "She spoke slowly so that everyone could understand." Can/will nach einem Satz in der Vergangenheit geht nur, wenn das Ziel noch in der Zukunft liegt.
💡 „Um ... zu“ → to: kein for, kein Komma davor.
💡 „Damit“ → so that + can/could/will/would. „Sodass“ → meistens einfach so.
💡 Nach for steht nie die Grundform: for carrying, aber to carry.
"Why are you bringing an extra bag?"
"So that I have room for souvenirs — I always buy too many."
"Smart. I brought a smaller one just to carry snacks."
"That works too, as long as you packed light so as not to go over the weight limit."
Übung 1 · Wähle den richtigen Satz
Choose the correct sentence.
Übung 2 · Wähle den richtigen Satz
Choose the correct sentence.
Übung 3 · Wähle den richtigen Satz
Choose the correct sentence.
Übung 4 · Wähle den richtigen Satz
Choose the correct sentence.
Übung 5 · Wähle den Satz, der einen Zweck ausdrückt
Choose the sentence that expresses purpose, not result.
Übung 6 · Wähle den Satz, der eine Folge ausdrückt
Choose the sentence that expresses result, not purpose.
Übung 7 · Wähle den richtigen Satz
Choose the correct sentence.
Übung 8 · Wähle das richtige Modalverb
Which modal typically follows 'so that' in a past-tense purpose clause?
Übung 9 · Verbinde mit „so that“
Combine using 'so that': 'She spoke slowly. Everyone could understand.'
Übung 10 · Verbinde mit „to“
Combine using 'to': 'He went to the store. He wanted to buy milk.'
Übung 11 · Ordne die Gruppen zu
0 / 6 zugeordnet
Übung 12 · Typischer Fehler: „um ... zu“ wörtlich
German: "Ich bin in den Laden gegangen, um Milch zu kaufen." Which English translation is correct?
Fünf kurze Fragen, um zu prüfen, was hängen geblieben ist.
Frage 1 / 5
Punkte: 0/0
Choose the standard form.
Gegensatz und Einräumung
Lerne, Gegensätze und Einräumungen mit drei grammatischen Mustern auszudrücken: although/even though/though + Nebensatz, despite/in spite of + Nomen oder -ing-Form und however/nevertheless als verbindende Adverbien.
Folge und Ergebnis
Lerne die Wörter, mit denen du eine Folge ausdrückst — so (Konjunktion, nur Komma) gegenüber therefore/as a result/consequently/thus (Adverbien, die einen Punkt oder ein Semikolon brauchen).
Verbindungswörter (Linking Words)
Lerne Verbindungswörter wie however, therefore, moreover und for example, die zwei Sätze inhaltlich verknüpfen — und die Zeichensetzung und Wortstellung, die sie von Konjunktionen unterscheiden.
Unterordnende Konjunktionen
Lerne, wie unterordnende Konjunktionen wie when, while, before, after, if und unless Nebensätze der Zeit und der Bedingung einleiten — mit der englischen Wortstellung und der Kommaregel, die anders funktioniert als im Deutschen.