Between you and me (nicht I), I relax (nicht I relax myself) — kleine Pronomenfehler, die du leicht vermeidest, sobald du sie erkennst. Gerade „sich“ aus dem Deutschen ist hier die größte Falle.
Das lernst du
Die meisten Pronomenfehler gehören zu einer von zwei Gruppen: die falsche Pronomenform nach „and“ oder einer Präposition — oder ein Reflexivpronomen (myself, herself) an einer Stelle, an der das Englische gar keins braucht.
Für Deutschsprachige ist die zweite Gruppe die gefährlichere: Das Deutsche hat sehr viele Verben mit „sich“, das Englische nur wenige mit myself/yourself. Bei der ersten Gruppe hilft dir dagegen dein deutsches Sprachgefühl.
Ein Pronomen nach einer Präposition oder als Teil eines Objekts mit „and“ steht in der Objektform — me, him, her, us, them — nicht in der Subjektform.
Das kennst du aus dem Deutschen: Nach „zwischen“ sagst du „zwischen dir und mir“, nicht „zwischen du und ich“. Genauso im Englischen: between you and me. Die Form „between you and I“ hörst du zwar sogar von Muttersprachlern, sie gilt aber im sorgfältigen Englisch als Fehler — vertrau hier deinem deutschen Gefühl.
Lass die andere Person weg und hör hin, welche Form allein noch richtig klingt — das ist die Antwort. „This gift is for I“ klingt sofort falsch, also heißt es auch „for you and me“.
Als Subjekt gilt dasselbe umgekehrt: „Me am going shopping“ ist unmöglich, also heißt es „She and I are going shopping“. Und wie im Deutschen („Der Esel nennt sich immer zuerst“) nennst du dich selbst zuletzt: „My brother and I“. Im lockeren Gespräch hörst du oft „me and my brother“ — in formellen Texten solltest du das vermeiden.
Ein Reflexivpronomen (myself, yourself, himself) ist nur richtig, wenn Subjekt und Objekt wirklich dieselbe Person sind: „He hurt himself“ — er hat sich (seinen eigenen Körper) verletzt. Viele Alltagsverben beschreiben dagegen eine Handlung, die sowieso das Subjekt betrifft — dort steht im Englischen nichts.
Genau hier stolpern Deutschsprachige: sich entspannen → relax, sich beeilen → hurry, sich konzentrieren → concentrate, sich anziehen → get dressed, sich treffen → meet, sich gut fühlen → feel good, sich erinnern → remember, sich freuen auf → look forward to. Das „sich“ wird nicht übersetzt.
Auch „mir“ bei Körperteilen fällt weg: „Ich wasche mir die Hände“ heißt „I wash my hands“ — mit Possessivpronomen, nicht „I wash me the hands“. Und ein „sich“, das „gegenseitig“ bedeutet, wird zu each other: „Sie lieben sich“ → „They love each other“.
Nach der Präposition between stehen beide Pronomen in der Objektform — wie „zwischen dir und mir“.
Als Subjekt brauchen beide Pronomen die Subjektform — und wie im Deutschen nennst du dich selbst zuletzt.
„Sich konzentrieren“ ist reflexiv, concentrate aber nicht — das „sich“ fällt weg.
Get up braucht kein Reflexivpronomen — myself ist hier überflüssig und klingt unnatürlich.
„Wir treffen uns“ — im Englischen ohne Pronomen: meet allein bedeutet schon „sich treffen“.
Wenn „sich“ „gegenseitig“ bedeutet, heißt es each other. They love themselves bedeutet: Jeder liebt sich selbst.
Im Deutschen sind viele Alltagsverben reflexiv: sich entspannen, sich beeilen, sich konzentrieren, sich anziehen, sich treffen, sich fühlen, sich erinnern, sich freuen
Die englischen Entsprechungen kommen meistens ohne Reflexivpronomen aus: relax, hurry, concentrate, get dressed, meet, feel, remember, look forward to. "Please hurry" (nicht "hurry yourself"), "We're meeting at ten" (nicht "we're meeting us"), "I feel good" (nicht "I feel myself good"). Myself, yourself, himself usw. brauchst du nur, wenn jemand wirklich etwas mit sich selbst macht: "He hurt himself", "Help yourself!", "Enjoy yourselves!", "Let me introduce myself."
„Ich wasche mir die Hände“, „Sie putzt sich die Zähne“ — das Deutsche nimmt bei Körperteilen Dativpronomen + Artikel
Im Englischen steht stattdessen ein Possessivpronomen: "She washed her hands before dinner", "He brushes his teeth". Ein wörtliches "She washed herself hands" oder "I wash me the hands" ist falsch.
„Zwischen dir und mir“, „für dich und mich“, „mein Bruder und ich“ — hier funktioniert das Deutsche wie das Englische
Nach Präpositionen benutzt das Deutsche die Objektformen (Dativ/Akkusativ), und man nennt sich selbst zuletzt. Genau das gilt auch im Englischen: "between you and me", "for him and me", "My brother and I". Übertrag dein deutsches Gefühl einfach — es ist hier ein Vorteil.
„Jeder sollte sein eigenes Mittagessen mitbringen“ — im Deutschen steht nach „jeder“ „sein“
Im modernen Englisch ist nach everyone, everybody, someone oder nobody "their" die übliche Form, wenn das Geschlecht offen ist: "Everyone should bring their own lunch." "His" allein wirkt heute altmodisch oder schließt Frauen aus; "his or her" ist korrekt, aber schwerfällig.
💡 Deutsches „sich“ heißt nicht automatisch myself/himself: relax, hurry, concentrate, get dressed, meet und feel stehen ohne Reflexivpronomen.
💡 Mach den Test: Lass die andere Person weg — „for me“, nicht „for I“.
"My sister and I are going shopping on Saturday — do you want to come?"
"Sure! Just between you and me, I really need some new shoes."
"Ha, same here. Let's meet at ten, and please hurry — the shops get busy fast."
"Deal. This is going to be a good day for both of us."
Übung 1 · Wähle den richtigen Satz
Which is correct?
Übung 2 · Wähle den richtigen Satz
Which is correct?
Übung 3 · Wähle den richtigen Satz
Which is correct?
Übung 4 · Wähle den richtigen Satz
Which is correct?
Übung 5 · Wähle den richtigen Satz
Which is correct?
Übung 6 · Wähle den richtigen Satz
Which is correct?
Übung 7 · Wähle den richtigen Satz
Which is correct?
Übung 8 · Wähle den richtigen Satz
Which is correct?
Übung 9 · Korrigiere den Fehler
Correct the mistake: Me and her are going shopping.
Übung 10 · Korrigiere den Fehler
Correct the mistake: He concentrated himself on the exam.
Übung 11 · Typischer Fehler: „sich“ wörtlich übersetzt
German: "Ich muss mich beeilen." Which English translation is correct?
Fünf kurze Fragen, um zu prüfen, was hängen geblieben ist.
Frage 1 / 5
Punkte: 0/0
Which is correct?
Typische Fehler mit Gerundium und Infinitiv
Die Verben, bei denen deutschsprachige Lernende am häufigsten die falsche Form wählen — enjoy + -ing (nicht to), want + to, und die Falle „to + -ing“ in Ausdrücken wie look forward to.
Typische Fehler mit Präpositionen
Die Präpositionen, die deutschsprachige Lernende am häufigsten falsch kombinieren — married to (nicht with), depend on (nicht of/from), discuss ohne about, good at statt good in.
Typische Fehler mit Artikeln
Die hartnäckigsten Artikelfehler deutschsprachiger Lernender — fehlendes a/an vor Berufen, ein überflüssiges the bei allgemeinen Aussagen, Ländernamen, Schule, Arbeit und Verkehrsmitteln.
Countability Mistakes
A focused review of the specific words that trip learners up most — advice, information, furniture, news, and the much/many, a little/a few pairs that go with them.