Interested in learning, good at cooking, thank you for helping — nach einer Präposition wechselt das Verb in die -ing-Form. Ganz ähnlich wie „gut im Kochen“ oder „danke fürs Helfen“ im Deutschen.
Das lernst du
Das ist eine der verlässlichsten Regeln der englischen Grammatik: Steht ein Verb direkt nach einer Präposition, muss es in der -ing-Form stehen. Das gilt sogar für to, wenn to als Präposition funktioniert und nicht Teil eines to-Infinitivs ist. Die wichtigste Ausnahme sind but/except, nach denen die Grundform stehen kann: She did nothing but complain.
Eine Hilfe aus dem Deutschen: Auch dort steht nach einer Präposition oft ein Verb als Nomen — „gut im Kochen“, „Angst vorm Fliegen“, „danke fürs Helfen“. Die englische -ing-Form übernimmt genau diese Rolle: good at cooking, afraid of flying, thanks for helping.
Die Regel gilt unabhängig davon, ob die Präposition zu einem Verb gehört (succeed in, think about), zu einem Adjektiv (good at, afraid of) oder zu einem Nomen (reason for, interest in) — das folgende Verb wird immer zur -ing-Form.
Wo das Deutsche ein „da-Wort“ mit „zu“-Infinitiv benutzt, steht im Englischen einfach Präposition + -ing: „Sie denkt darüber nach, den Job zu wechseln“ → She's thinking about changing jobs. Ein „it“ für „darüber“ brauchst du nicht.
Meist gehört to zum Infinitiv (to go, to see). In einigen festen Ausdrücken — look forward to, be used to, object to, be accustomed to — ist to aber eine Präposition. Dann gilt die -ing-Regel, und deshalb ist „I look forward to see you“ falsch.
Ein schneller Test: Kannst du hinter to ein Nomen setzen? I look forward to the weekend — ja, also ist to eine Präposition, und ein Verb danach bekommt -ing. Bei I want to the weekend geht das nicht — dort gehört to zum Infinitiv.
Verwechsle außerdem nicht be used to + -ing (an etwas gewöhnt sein: We're used to working late) mit used to + Grundform (früher immer: We used to work late).
„Ich freue mich darauf, dich zu sehen“ — das „zu“ wird nicht zu to + Grundform. In look forward to ist to eine Präposition, also folgt -ing.
Nach einer Präposition steht nie der to-Infinitiv. Ohne in gibt es übrigens interested to + Grundform mit anderer Bedeutung: I'd be interested to hear your opinion (= ich würde gern hören).
Die Grundform ist direkt nach einer Präposition nie richtig — denk an „danke fürs Helfen“: Das Verb wird zum -ing-Nomen.
„Wir sind es gewohnt, lange zu arbeiten“ = be used to + -ing. We used to work late (ohne are) heißt dagegen „Früher haben wir lange gearbeitet“.
„Ich freue mich darauf, dich zu sehen“ — das Deutsche verbindet Präposition und Verb oft über ein da-Wort und „zu“ + Infinitiv
Wer das „zu“ wörtlich als to übersetzt, landet bei "I'm looking forward to see you" oder "She's interested in to learn French". Im Englischen gibt es kein da-Wort und kein zweites „zu“: Das Verb hängt direkt an der Präposition und steht in der -ing-Form — "I'm looking forward to seeing you", "She's interested in learning French", "He's worried about failing the test".
„Gut im Kochen“, „Angst vorm Fliegen“, „danke fürs Helfen“ — nach einer Präposition macht das Deutsche das Verb gern zum Nomen
Genau das ist die englische -ing-Form nach einer Präposition: ein Verb, das wie ein Nomen benutzt wird. Wenn du im Deutschen „das Kochen“ sagen könntest, passt im Englischen fast immer die -ing-Form: "He's good at fixing computers", "Thank you for helping me yesterday". Anders als im Deutschen kann die -ing-Form aber ein eigenes Objekt haben: fixing computers, helping me.
„Ich bin es gewohnt, früh aufzustehen“ und „Früher bin ich früh aufgestanden“ klingen im Deutschen völlig verschieden
Im Englischen liegen sie gefährlich nah beieinander: "I'm used to getting up early" (gewohnt sein — to ist Präposition, also -ing) gegenüber "I used to get up early" (früher — to gehört zum Infinitiv). Das Signal ist be bzw. get: Steht am/is/are/was oder get davor, folgt -ing.
💡 Siehst du im Deutschen „darauf/daran/darüber … zu + Infinitiv“, nimm im Englischen Präposition + -ing.
💡 Test für to: Passt ein Nomen dahinter (look forward to the weekend)? Dann ist to eine Präposition und das Verb bekommt -ing.
"Are you used to getting up so early now?"
"Kind of — I'm getting better at falling asleep earlier too."
"That's great. I'm still not good at waking up before 8."
"Give it time — you'll get used to it eventually."
Übung 1 · Wähle die richtige Form
She's interested in ___ (learn) Spanish.
Übung 2 · Wähle die richtige Form
I'm looking forward to ___ (see) you.
Übung 3 · Wähle die richtige Form
He's good at ___ (fix) computers.
Übung 4 · Wähle die richtige Form
Thank you for ___ (help) me yesterday.
Übung 5 · Wähle die richtige Form
She's thinking about ___ (change) jobs.
Übung 6 · Wähle die richtige Form
We're used to ___ (work) late.
Übung 7 · Wähle die richtige Form
I apologize for ___ (be) late.
Übung 8 · Wähle den richtigen Satz
Choose the correct sentence.
Übung 9 · Ergänze den Satz
Fill in the correct form: He's not very good at ___ (cook).
Übung 10 · Ergänze den Satz
Fill in the correct form: I'm proud of ___ (finish) the marathon.
Übung 11 · Bilde den Satz
Übung 12 · Typischer Fehler: „zu“ als to übersetzt
German: "Ich freue mich darauf, dich zu sehen." Which English translation is correct?
Fünf kurze Fragen, um zu prüfen, was hängen geblieben ist.
Frage 1 / 5
Punkte: 0/0
I'm not used to ___ (get) up early.
Verb + Präposition
Lerne die festen Präpositionen nach häufigen Verben wie listen to, wait for, depend on und apologize for — jedes Verb hat seinen eigenen festen Partner, und der deutsche hilft dabei selten.
Feste Präpositionen (Dependent Prepositions)
Verstehe, was eine „dependent preposition“ ist — eine feste Präposition, die ein bestimmtes Verb, Adjektiv oder Nomen immer mit sich bringt, ohne logische Regel, mit der man sie vorhersagen könnte.
Adjektiv + Präposition
Lerne, welche Präposition zu häufigen Adjektiven gehört — interested in, afraid of, good at, married to — und warum du die deutsche Präposition nicht einfach übersetzen darfst.
Noun + Preposition
Learn the fixed prepositions that go with common nouns like reason for, solution to, interest in, and relationship with — often related to a verb or adjective you already know.