Pronomen wie I, you und they ersetzen ein Nomen, damit du nicht ständig dasselbe Wort wiederholen musst. Lerne die sieben Personalpronomen, warum Dinge im Englischen immer „it“ sind — egal ob der, die oder das — und warum „they“ auch für eine einzelne Person ganz normal ist.
Das lernst du
Ein Pronomen ist ein kurzes Wort, das ein Nomen ersetzt, damit du nicht immer wieder denselben Namen wiederholen musst. Statt „Maria texted Maria's manager because Maria was running late“ sagt man „Maria texted her manager because she was running late.“
I, you, he, she, it, we und they übernehmen diese Rolle für das Subjekt des Satzes — die Person oder Sache, die etwas tut. Das funktioniert im Prinzip wie ich, du, er, sie, es, wir, sie im Deutschen — mit ein paar wichtigen Unterschieden, die du gleich kennenlernst.
I = die Person, die spricht (ich). You = die Person oder Gruppe, mit der du sprichst (du, ihr und Sie in einem Wort). He = ein Mann (er). She = eine Frau (sie). It = eine Sache, ein Tier oder eine Idee (es — aber auch für alles, was im Deutschen „der“ oder „die“ ist). We = du selbst und mindestens eine weitere Person (wir). They = mehr als eine Person oder Sache (sie, Plural) — und auch eine einzelne Person, wenn das Geschlecht unbekannt oder unwichtig ist (mehr dazu unten).
Das Subjektpronomen steht direkt vor dem Verb, genau dort, wo vorher das Nomen stand: „Jake is late.“ → „He is late.“ „My keys are gone.“ → „They are gone.“ Achtung: Für „my keys“ ist es they, nicht she — auch wenn du im Deutschen „sie sind weg“ sagen würdest.
Im Alltagsenglisch begegnen dir auch kurze Formen wie me, him, her, us, them — das sind Objektpronomen. Sie stehen nach dem Verb oder nach Präpositionen wie to, with usw.: „Call me.“ „She's with him.“ „Give it to us.“
Gute Nachricht: Das Englische unterscheidet hier nicht zwischen Akkusativ und Dativ. Wo du im Deutschen zwischen ihn und ihm wählen musst, gibt es im Englischen nur him; sie/ihr (eine Frau) wird zu her, sie/ihnen (mehrere) zu them. Lerne diese Formen erst einmal nur zu erkennen — wann genau Subjekt und wann Objekt, zeigt eine eigene Lektion.
Du verwendest „it“ für eine Sache — und außerdem für Wetter, Uhrzeit und allgemeine Situationen, auch wenn es gar keine konkrete „Sache“ gibt: „It's raining.“ „It's 3 o'clock.“ „It's my turn.“ „It's getting late.“
Das kennst du schon: „Es regnet.“ „Es ist drei Uhr.“ — hier passt „it“ genau wie „es“. Die eigentliche Falle liegt woanders: Im Deutschen hat jedes Ding ein Geschlecht (der Tisch → er, die Tür → sie). Im Englischen haben Dinge kein Geschlecht — ein Tisch, eine Tür, ein Handy, eine Idee: alles ist „it“.
Und wo das Deutsche ohne „es“ auskommt („Du bist dran“, „Mir ist kalt“), braucht der englische Satz trotzdem ein Subjekt: „It's your turn.“ „I'm cold.“ Ein Aussagesatz beginnt nie einfach mit „Is…“.
„They“ ist das ganz normale Alltagswort für eine einzelne Person, wenn das Geschlecht unbekannt, nicht genannt oder unwichtig ist: „Someone left their phone here — I hope they come back for it.“ „The new hire starts Monday; they'll sit next to Priya.“
Das ist keine Sonderregel und keine seltene Ausnahme: Muttersprachler verwenden „they“ für eine Person ständig, im Gespräch und schriftlich — für Fremde, Kunden und alle, deren Geschlecht für den Satz keine Rolle spielt. Ein „er/sie“ wie im Deutschen braucht man dafür nicht.
„Der Laptop“ → „er“ funktioniert nur im Deutschen. Im Englischen sind Dinge immer „it“, egal welches Geschlecht das deutsche Wort hat.
Das deutsche „sie“ kann „sie (Plural)“ bedeuten — im Englischen heißt das they, nicht she. Mehrere Personen oder Dinge sind immer they.
Wenn du eine Person einmal genannt hast, bleib im ganzen Satz beim passenden Pronomen — wechsle nicht mittendrin.
Modernes Englisch verwendet „he“ nicht automatisch, wenn jeder gemeint sein kann. Die natürliche Standardwahl ist hier „their“.
Im Deutschen richtet sich das Pronomen nach dem grammatischen Geschlecht: „Der Tisch ist neu, aber er wackelt.“ „Die Lampe ist kaputt — sie geht nicht mehr an.“
Im Englischen haben Nomen kein grammatisches Geschlecht. Jede Sache bekommt „it“, egal ob das deutsche Wort der, die oder das ist: „The table is new, but it wobbles.“ He und she verwendest du nur für Menschen (und Tiere, deren Geschlecht du kennst und erwähnen willst).
Das deutsche „sie“ hat drei Bedeutungen: „sie“ (eine Frau), „sie“ (mehrere Personen oder Dinge) und „Sie“ (höfliche Anrede).
Im Englischen sind das drei verschiedene Wörter: she (eine Frau), they (Plural) und you (Anrede). Darum ist „She are on the table“ für „Sie liegen auf dem Tisch“ falsch — richtig ist „They are on the table.“ Frag dich bei jedem „sie“: eine Frau, mehrere, oder spreche ich jemanden an?
Das Deutsche unterscheidet du, ihr und Sie.
Im Englischen gibt es dafür nur ein Wort: you. Ob du mit einer Freundin, einer Gruppe oder deiner Chefin sprichst — es heißt immer „you“. Höflichkeit zeigt man im Englischen durch Wortwahl und Ton, nicht durch ein eigenes Pronomen.
Im Deutschen schreibt man „ich“ klein, die höfliche Anrede „Sie“ aber groß.
Im Englischen ist es genau umgekehrt: „I“ wird immer großgeschrieben, auch mitten im Satz („Yes, I am.“), während „you“ mitten im Satz immer kleingeschrieben wird — auch wenn du sehr höflich sein willst.
💡 Dinge sind im Englischen immer „it“ — egal ob der, die oder das.
💡 Deutsches „sie“ prüfen: eine Frau = she, mehrere = they, höfliche Anrede = you.
"This is Jordan — they just joined the design team." "Nice to meet you! Are you settling in okay?" "Yes, thanks. It's my first week, so it's still a bit overwhelming."
Übung 1 · Wähle den richtigen Satz
Which sentence correctly replaces "Marcus" with a pronoun?
Übung 2 · Wähle den richtigen Satz
Which sentence correctly replaces "my keys" with a pronoun?
Übung 3 · Wähle den richtigen Satz
Which sentence is correct?
Übung 4 · Wähle den richtigen Satz
Maria and Sofia are sisters. Which sentence describes them correctly?
Übung 5 · Wähle den richtigen Satz
A customer left an umbrella at the front desk, but we don't know the customer's name yet. Which sentence is correct?
Übung 6 · Ordne die Gruppen zu
0 / 6 zugeordnet
Übung 7 · Bilde den Satz
Übung 8 · Bilde den Satz
Übung 9 · Ergänze den Satz
Complete the sentence about a coworker named Alex, who uses they/them: "Alex is running late, but ___ will be here by nine."
Übung 10 · Ergänze den Satz
Complete the sentence with the correct pronoun: "___ raining again today." (weather — use a contraction)
Übung 11 · Ergänze den Satz
Complete the sentence: "My parents live nearby, so ___ visit every weekend."
Übung 12 · Korrigiere den Fehler
Fix the mistake and type the correct sentence: "Is your turn to choose the movie."
Übung 13 · Korrigiere den Fehler
Fix the mistake and type the correct sentence: "My brother is out sick, so him will call back tomorrow."
Übung 14 · Alltagssituation
You're introducing two new coworkers, Priya and Tom, to the team. Which sentence is correct?
Übung 15 · Alltagssituation
You're filling out a delivery log. The customer's name wasn't given, only "the customer." Complete the note: "The customer called and said ___ would be home after 5."
Übung 16 · Alltagssituation
You just found the last parking spot right in front of the store. What do you say to your friend?
Übung 17 · Typischer Fehler: er/sie für Dinge
German: "Der Tisch ist neu, aber er wackelt." ("der Tisch" is masculine). Which English version is correct?
Fünf gemischte Fragen, um zu prüfen, was hängen geblieben ist.
Frage 1 / 5
Punkte: 0/0
Your friend Sam (who uses they/them) is running a 5K this weekend. Which sentence is correct?
Pronomen: Subjekt oder Objekt?
Lerne, wann du die Subjektformen — I, he, they — und wann du die Objektformen — me, him, them — verwendest, je nachdem, wo das Pronomen im Satz steht.
Possessivpronomen (alleinstehende Form)
Lerne die sechs alleinstehenden Possessivpronomen im Englischen — mine, yours, his, hers, ours, theirs —, warum sie nie einen Apostroph bekommen und warum sie sich, anders als „meiner/meine/meins“, nie verändern.
Possessivbegleiter und Possessivpronomen
Lerne die eine Regel, die my, your, his, her, its, our, their von mine, yours, his, hers, ours, theirs unterscheidet: Folgt direkt ein Nomen auf das Besitzwort oder nicht?
Reflexivpronomen
Lerne die acht englischen Reflexivpronomen — myself, yourself, himself, herself, itself, ourselves, yourselves, themselves — für rückbezügliche Bedeutung und zur Betonung, und erfahre, warum viele deutsche „sich“-Verben im Englischen ganz ohne Reflexivpronomen auskommen.