Verneinte Sätze mit not

A1 · AnfängerVerneinung

I don't like coffee. She isn't ready. Not hängt sich nie allein an ein normales Verb — es braucht immer ein Hilfsverb oder be.

Das lernst du

  • Not hängt sich an be (isn't, aren't, wasn't) oder an ein Hilfsverb (don't, doesn't, didn't, haven't, can't...), aber nie direkt an ein normales Hauptverb
  • Warum normale Verben (like, work, go...) do/does/did brauchen, das die Verneinung für sie trägt — anders als „nicht“ im Deutschen
  • Modalverben verneinst du genauso wie im Deutschen — can't, won't, mustn't, shouldn't: not kommt direkt hinter das Modalverb
  • Die Langform (do not, does not, is not) ist überall korrekt, klingt aber förmlicher oder betonter als die Kurzform

Not braucht etwas, woran es sich hängt

Im Deutschen setzt du einfach „nicht“ hinter das Verb: „Ich mag Kaffee nicht“, „Ich arbeite nicht“. Im Englischen geht das mit normalen Verben nicht. Not hängt sich immer an be oder an ein Hilfsverb — nie direkt an ein normales Hauptverb wie like oder work. Steht schon ein Hilfsverb im Satz, z. B. have im Present Perfect, kommt not einfach dorthin: They haven't finished yet — ganz ohne do.

"I don't like coffee."
"She isn't ready."

Be verneinen

Bei be ist es genau wie im Deutschen bei „sein“: not kommt direkt dahinter — am not, isn't, aren't, wasn't, weren't. „Es regnet nicht“, „Sie waren nicht da“ — kein zusätzliches Hilfsverb nötig, be erledigt das selbst.

"It isn't raining now."
"They weren't there."

Normale Verben verneinen

Bei normalen Verben ohne Hilfsverb leiht sich das Englische do/does/did, nur um die Verneinung zu tragen. Das Hauptverb geht dabei zurück in die Grundform. Wo du im Deutschen „Er kam nicht zur Party“ sagst, heißt es also nicht „He came not“, sondern „He didn't come“.

"I don't know the answer."
"He didn't come to the party."
"She doesn't work here."

Beispiele aus dem echten Englisch

"I haven't finished my homework."
"She doesn't like spicy food."
"They weren't at home yesterday."
"He doesn't speak French."

Achtung

✗I like not coffee.
✓I don't like coffee.

Not steht nicht wie „nicht“ hinter dem Verb — bei normalen Verben kommt don't/doesn't/didn't vor das Hauptverb.

✗I not like it.
✓I don't like it.

Not kann sich nie direkt an ein normales Hauptverb hängen — es braucht do/does/did, das die Verneinung trägt.

✗I have not a car.
✓I don't have a car.

„Ich habe kein Auto“ wird nicht wörtlich übersetzt: Verneint wird das Verb mit don't, a car bleibt stehen.

✗She don't like it.
✓She doesn't like it.

Das Hilfsverb muss zum Subjekt passen — bei she/he/it heißt es doesn't, nicht don't.

✗I amn't sure.
✓I'm not sure.

„Amn't“ gibt es im Standardenglisch nicht — am wird mit zwei Wörtern verneint, am not, meist zusammengezogen zu I'm not.

Vergleich mit deiner Sprache

Im Deutschen steht „nicht“ einfach hinter dem Verb, ganz ohne Hilfsverb: „Ich arbeite nicht“, „Er kam nicht“

Mit normalen Verben funktioniert das im Englischen nicht. Statt not hinter das Verb zu setzen, kommt don't/doesn't/didn't davor, und das Hauptverb bleibt in der Grundform: "I don't work", nicht "I work not". "He didn't come", nicht "He came not".

Im Deutschen verneinst du Nomen mit „kein“: „Ich habe kein Auto“, „Sie hat keine Zeit“

Im Englischen gibt es zwar no ("I have no time"), im Alltag verneinst du aber meist das Verb mit don't/doesn't/didn't und behältst a/any: "I don't have a car." Ein wörtliches "I have not a car" ist dagegen falsch.

Bei „sein“ und Modalverben steht „nicht“ direkt dahinter: „Sie ist nicht fertig“, „Wir können nicht schwimmen“

Hier hilft dir das Deutsche: Bei be und Modalverben funktioniert das Englische genauso — not kommt direkt dahinter, ohne do: "She isn't ready." "We can't swim very well." Nur bei normalen Verben brauchst du do/does/did.

💡 Im Deutschen steht „nicht“ hinter dem Verb — im Englischen braucht not ein Hilfsverb (be, do/does/did oder ein Modalverb), an das es sich hängt.

💡 Ist das Hauptverb weder be noch ein Modalverb, prüfe, ob do/does/did im Satz steht — es trägt die Verneinung für das Hauptverb.

💡 Bei be und Modalverben ist es wie im Deutschen: not direkt dahinter (isn't, can't).

Alltagssituation — Pläne für den Abend

"Do you want to grab dinner tonight?"

"I can't, actually — I haven't finished this report yet."

"No worries. I don't have plans tomorrow either, if that works."

"That works. I'm not busy tomorrow."

Übung

Übung 1 · Wähle den richtigen verneinten Satz

Choose the correct negative sentence.

Übung 2 · Wähle den richtigen verneinten Satz

Choose the correct negative sentence.

Übung 3 · Wähle den richtigen verneinten Satz

Choose the correct negative sentence.

Übung 4 · Wähle den richtigen verneinten Satz

Choose the correct negative sentence.

Übung 5 · Wähle den richtigen verneinten Satz

Choose the correct negative sentence.

Übung 6 · Wähle den richtigen verneinten Satz

Choose the correct negative sentence.

Übung 7 · Wähle den richtigen verneinten Satz

Choose the correct negative sentence.

Übung 8 · Wähle den richtigen verneinten Satz

Choose the correct negative sentence — the full (uncontracted) form.

Übung 9 · Verneine den Satz

Make this negative: 'She works here.'

Übung 10 · Verneine den Satz

Make this negative: 'They were happy.'

Übung 11 · Ordne die Gruppen zu

isn't ready
doesn't like it
aren't here
don't know
wasn't there
didn't call

0 / 6 zugeordnet

Übung 12 · Typischer Fehler aus dem Deutschen

German puts nicht after the verb: Er arbeitet nicht hier ('He works not here'). Which is the correct English translation?

Kurztest

Fünf kurze Fragen, um zu prüfen, was hängen geblieben ist.

Frage 1 / 5

Punkte: 0/0

Choose the correct negative sentence.

Das hast du gelernt

  • Not hängt sich an be oder an ein Hilfsverb (do/does/did, have, ein Modalverb) — nie direkt an ein normales Hauptverb.
  • Anders als „nicht“ im Deutschen steht not nicht hinter dem Verb: I don't work, nicht I work not.
  • „Kein“ übersetzt du meist mit don't/doesn't/didn't + a/any: I don't have a car.
  • Das Hilfsverb muss zum Subjekt passen (doesn't bei she/he/it, sonst don't).
  • Die Langform (do not, is not) ist überall korrekt, klingt aber förmlicher oder betonter als die Kurzform.
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