Kurzformen (Contractions)

A1 · AnfängerGrammatik des gesprochenen Englisch

I am wird zu I'm, do not wird zu don't — die alltäglichen Kurzformen des gesprochenen und lockeren Englisch.

Das lernst du

  • Eine Kurzform zieht zwei Wörter zu einem zusammen; der Apostroph ersetzt die weggelassenen Buchstaben: I am → I'm
  • Subjekt + Verb: I'm, you're, he's, she's, it's, we're, they're, I've, we'll, I'd
  • Verb + not: don't, doesn't, didn't, isn't, aren't, wasn't, weren't, can't, won't, shouldn't
  • „Won't“ (will not) und „can't“ (cannot) sind unregelmäßig — sie sind nicht einfach zwei zusammengeklebte Wörter
  • Kurzformen sind im Gesprochenen und in lockeren Texten Standard; in formellen Texten (Berichte, Aufsätze, offizielle Briefe) stehen meist die Langformen

Zwei Wörter werden zu einem

Eine Kurzform nimmt zwei Wörter, die fast immer zusammen gesprochen werden, und zieht sie zu einem Wort zusammen. Der Apostroph steht an der Stelle der weggelassenen Buchstaben — genau wie in „geht's“ (geht es) oder „hab's“ (habe es).

Der Unterschied: Im Deutschen sind solche Formen eher selten und klingen locker. Im Englischen benutzen Muttersprachler sie ständig — wer im Gespräch immer „I am“ und „do not“ sagt, klingt schnell steif oder künstlich.

"I am → I'm"
"do not → don't"

Kurzformen aus Subjekt + Verb

Die häufigste Art verbindet ein Subjektpronomen mit einer Form von „be“, „have“ oder „will“: I'm, you're, he's, she's, it's, we're, they're, I've, you've, we've, they've, I'll, you'll, he'll, we'll, I'd, you'd, she'd.

Achtung bei „'s“ und „'d“: „She's“ kann „she is“ oder „she has“ heißen, „I'd“ kann „I would“ oder „I had“ heißen. Was gemeint ist, erkennst du am Rest des Satzes.

"I am tired. → I'm tired."
"She has already left. → She's already left."
"We will call you. → We'll call you."

Kurzformen aus Verb + not

Die zweite häufige Art verbindet ein Verb mit „not“: don't, doesn't, didn't, isn't, aren't, wasn't, weren't, haven't, hasn't, hadn't, can't, couldn't, shouldn't, wouldn't, mustn't. Der Apostroph steht dabei immer dort, wo das „o“ von „not“ fehlt — also don't, nicht do'nt.

Zwei Formen sind unregelmäßig: „will not“ wird zu „won't“ (nicht „willn't“), und „cannot“ (im Englischen ein Wort!) wird zu „can't“ — mit nur einem n.

"I do not know. → I don't know."
"She is not ready. → She isn't ready."
"I will not go. → I won't go."

Achtung

✗dont, cant, wont (missing apostrophe)
✓don't, can't, won't

Der Apostroph markiert genau die Stelle, an der Buchstaben fehlen. Ihn wegzulassen ist kein Stilfehler, sondern ein Rechtschreibfehler.

✗Its raining. (missing apostrophe, meant as 'it is')
✓It's raining. (it is) — vs. The dog wagged its tail. (possessive, no apostrophe)

„It's“ mit Apostroph heißt immer „it is“ oder „it has“; „its“ ohne Apostroph ist das Possessivpronomen (sein/ihr). Das ist einer der häufigsten Fehler bei Kurzformen.

✗The company changed it's logo.
✓The company changed its logo.

Der umgekehrte Fehler: Hier geht es um Besitz („sein Logo“), nicht um „it is“. Possessivpronomen bekommen nie einen Apostroph — auch wenn „Peter's“ einen hat.

Vergleich mit deiner Sprache

Das Deutsche hat nur wenige feste Kurzformen (ins, zum, im, am) und ein paar lockere wie „geht's“ oder „hab's“

Das Prinzip mit dem Apostroph kennst du also schon. Aber im Englischen sind Kurzformen viel häufiger und ganz normal — in Gesprächen, Chats, E-Mails an Kollegen. Viele Deutschsprachige schreiben und sprechen aus Gewohnheit die Langform („I am not sure“), weil sie „ordentlicher“ wirkt. Im Gespräch klingt das aber eher förmlich oder sogar nachdrücklich. Faustregel: sprechen und locker schreiben → Kurzform; Bericht, Aufsatz, offizieller Brief → Langform.

Im Deutschen hat der Genitiv normalerweise keinen Apostroph („Peters Auto“), im Englischen schon („Peter's car“)

Wer gelernt hat, dass im Englischen der Besitz mit „'s“ markiert wird, setzt leicht auch bei „its“ einen Apostroph. Aber Possessivpronomen haben nie einen: its, his, hers, theirs — genau wie „sein“ und „ihr“ im Deutschen. „It's“ mit Apostroph ist immer eine Kurzform: it is oder it has. Test: Wenn du „it is“ einsetzen kannst, schreib „it's“.

💡 Kannst du „it is“ oder „it has“ einsetzen? Dann „it's“ — sonst „its“.

💡 Gleiches Prinzip bei they're / their / there: Nur „they're“ (= they are) ist eine Kurzform; „their“ heißt „ihr“, „there“ heißt „dort“.

Alltagssituation — den richtigen Ton wählen

"Can you fix the intro paragraph? It still says 'do not' and 'cannot' everywhere — it sounds a bit stiff for a blog post."

"Oh, good catch — I'll swap those for 'don't' and 'can't.' Should I do the same for the formal report I sent yesterday?"

"No, leave the report as it is — full forms are actually expected there."

"Got it — contractions for the blog, full forms for the report."

Übung

Übung 1 · Wähle die richtige Kurzform

Choose the contraction of 'I am.'

Übung 2 · Wähle die richtige Kurzform

Choose the contraction of 'she is.'

Übung 3 · Wähle die richtige Kurzform

Choose the contraction of 'do not.'

Übung 4 · Wähle die richtige Kurzform

Choose the contraction of 'they will.'

Übung 5 · Wähle die richtige Kurzform

Choose the contraction of 'cannot.'

Übung 6 · Wähle die formellere Variante

Which sentence is MORE appropriate in a formal report?

Übung 7 · Wähle die natürlichere gesprochene Variante

Which sentence sounds MORE natural in casual spoken conversation?

Übung 8 · Wähle die richtige Bedeutung

'It's' (with an apostrophe) is a contraction of...

Übung 9 · Schreib die Kurzform

Write the contraction of 'we have.'

Übung 10 · Schreib die Kurzform

Write the contraction of 'should not.'

Übung 11 · Ordne die Gruppen zu

I'm
you're
he's
don't
can't
won't
we've
they'd

0 / 8 zugeordnet

Übung 12 · Typischer Fehler: Apostroph bei „its“

German: "Die Firma hat ihr Logo geändert." Which English translation is correct?

Kurztest

Fünf kurze Fragen, um zu prüfen, was hängen geblieben ist.

Frage 1 / 5

Punkte: 0/0

Choose the contraction of 'will not' (an irregular form, not simply 'will'+'n't').

Das hast du gelernt

  • Eine Kurzform zieht zwei Wörter zusammen; der Apostroph ersetzt die fehlenden Buchstaben — wie in „geht's“.
  • Subjekt + Verb: I'm, you're, he's, we've, they'll, I'd („I'd“ = I would oder I had).
  • Verb + not: don't, isn't, can't, won't, shouldn't.
  • „Won't“ und „can't“ sind unregelmäßige Schreibungen, keine einfachen Zusammenziehungen.
  • „It's“ = it is / it has; „its“ = sein/ihr, ohne Apostroph.
  • Kurzformen sind viel häufiger als im Deutschen: im Gespräch und in lockeren Texten Standard, in formellen Texten eher Langformen.
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