Tom gave Anna a ring yesterday. Jeder Clause besteht aus wenigen Bausteinen mit einer festen Aufgabe — ganz ähnlich wie die Satzglieder aus dem Deutschunterricht.
Das lernst du
Ein Clause besteht aus wenigen Elementen mit jeweils eigener Aufgabe: Subject (wer oder was), Verb (Handlung oder Zustand), Object (wer oder was von der Handlung betroffen ist), Complement (beschreibt oder benennt das Subject näher) und Adverbial (zusätzliche Angabe zu Zeit, Ort, Art und Weise oder Grund).
Das meiste kennst du schon: Subject ≈ Subjekt, Verb ≈ Prädikat, direct object ≈ meist Akkusativobjekt, indirect object ≈ meist Dativobjekt, complement ≈ Prädikativ (z. B. Gleichsetzungsnominativ), adverbial ≈ adverbiale Bestimmung. Der große Unterschied: Im Deutschen zeigt der Fall („der Hund“ / „den Hund“), welche Rolle ein Wort hat. Englische Nomen haben keine Fallendungen (nur Pronomen wie he/him unterscheiden noch) — die Rolle zeigt fast nur die Position im Satz.
Jeder englische Aussage- oder Fragesatz braucht ein Subject (wer handelt oder worum es geht) und ein Verb (Handlung oder Zustand). Die einzige häufige Ausnahme sind Aufforderungen ohne Subject: "Sit down!"
Das Subject steht im Aussagesatz vor dem Verb — und zwar auch dann, wenn vorne schon etwas anderes steht. Im Deutschen wandert das Verb an Position 2 („Morgen beginnt das Meeting um neun“), im Englischen nicht: Subject + Verb bleiben zusammen.
Auch deutsche Sätze ohne echtes Subjekt brauchen im Englischen eins: „Mir ist kalt“ heißt "I'm cold", „Es regnet“ heißt "It's raining".
Das direct object ist direkt von der Handlung betroffen ("She cooked dinner."). Das indirect object ist die Person (selten die Sache), die etwas bekommt oder einen Nutzen hat — meist nach Verben wie give, send, show und vor dem direct object: "She gave him a gift." Das ist dieselbe Reihenfolge wie in „Sie gab ihm ein Geschenk“ — hier hilft dir das Deutsche.
Achtung bei Pronomen: Im Deutschen sagt man „Sie gab es ihm“. Ist das direct object ein Pronomen wie it, nimmt man im Englischen normalerweise to: "She gave it to him." — nicht "She gave it him" (das hört man höchstens umgangssprachlich in Großbritannien).
Deutsche Fälle sind kein sicherer Wegweiser: „Ich helfe ihm“ hat ein Dativobjekt, in "I help him" ist him aber ein direct object. Im Englischen zählt, ob ein Objekt allein hinter dem Verb steht (direct) oder vor einem zweiten Objekt (indirect).
Und: Zwischen Verb und direct object kommt im Englischen nichts. „Sie hat gestern Abendessen gekocht“ heißt "She cooked dinner yesterday.", nicht "She cooked yesterday dinner."
Nach einem Linking Verb (be, seem, look, become, feel, sound, taste...) folgt ein Complement, kein Objekt. Es beschreibt oder benennt das Subject, statt eine Handlung abzubekommen — wie der Gleichsetzungsnominativ in „Maria ist Ärztin“. Kleiner Unterschied nebenbei: Bei Berufen steht im Englischen der Artikel a/an ("Maria is a doctor.").
Typisch deutsche Falle: Im Deutschen sehen Adjektiv und Adverb gleich aus („Der Kaffee riecht toll“, „Sie singt toll“). Im Englischen steht nach Linking Verbs ein Adjektiv als Complement, kein Adverb auf -ly: "The coffee smells amazing.", nicht "smells amazingly". Genauso: "The soup tastes good.", nicht "tastes well".
Ein Adverbial gibt Auskunft über Zeit, Ort, Art und Weise oder Grund. Meist ist es weglassbar und kann im Satz wandern, ohne die Grundbedeutung zu ändern. (Es gibt Ausnahmen, bei denen es nötig ist, z. B. "She put the keys on the table." — ohne on the table wäre der Satz unvollständig.)
Ein Adverbial kann am Satzanfang stehen — dadurch wird es aber nicht zum Subject. Und anders als im Deutschen ändert es dort nichts an der Reihenfolge: „Gestern hat mich mein Bruder angerufen“ → "Yesterday, my brother called me." Neutral stehen Ort- und Zeitangaben im Englischen meist am Satzende, Ort vor Zeit: "We met at the café yesterday."
Nach einem Linking Verb wie be ist die folgende Nominalphrase ein Complement, kein Objekt — wie der Gleichsetzungsnominativ im Deutschen.
Das indirect object (him) steht vor dem direct object (a gift) — wie in „Sie gab ihm ein Geschenk“. Mit to geht auch: She gave a gift to him.
Ein Adverbial kann nach vorne rücken, wird dadurch aber nicht zum Subject — und im Englischen bleibt danach Subject + Verb.
„Den Kuchen hat meine Schwester gebacken“ funktioniert im Deutschen dank Akkusativ. Im Englischen steht das Subject vor dem Verb — sonst backt der Kuchen die Schwester.
Nach Linking Verbs wie smell, taste, look steht ein Adjektiv als Complement — das deutsche „riecht toll“ verführt zum Adverb.
Verb und direct object bleiben im Englischen zusammen — die Zeitangabe kommt ans Ende oder an den Anfang.
Im Deutschen zeigt der Fall, wer was tut — deshalb kann das Objekt vorne stehen: „Den Kuchen hat meine Schwester gebacken.“
Englische Nomen haben keine Fallendungen. Was vor dem Verb steht, ist normalerweise das Subject: "The dog chased the cat." Eine wörtliche Übersetzung von „Den Kuchen hat meine Schwester gebacken“ als "The cake baked my sister" dreht die Bedeutung komplett um. Richtig: "My sister baked the cake."
Im deutschen Aussagesatz steht das Verb an zweiter Stelle — beginnt der Satz mit einer Zeitangabe, rückt das Subjekt nach hinten: „Gestern hat mich mein Bruder angerufen.“
Im Englischen bleibt die Reihenfolge Subject + Verb + Object, egal was vorne steht: "Yesterday, my brother called me." — nicht "Yesterday called my brother me." Das vorangestellte Adverbial bekommt meist einfach ein Komma.
Im Deutschen haben Adjektiv und Adverb dieselbe Form: „Die Suppe schmeckt gut“, „Er kocht gut“
Im Englischen unterscheidest du: Nach Linking Verbs (be, look, smell, taste, sound, feel, seem) beschreibt ein Adjektiv das Subject — "The cake looks delicious." Ein Adverb auf -ly beschreibt dagegen eine Handlung: "He cooks well."
💡 Englische Nomen haben keine Fallendungen: Was vor dem Verb steht, ist das Subject, was dahinter steht, meist das Object.
💡 Nach be, seem, look, taste, smell... suchst du ein Complement (oft ein Adjektiv), kein Object.
💡 Fragt ein Satzteil „wann?“, „wo?“, „wie?“ oder „warum?“, ist er ein Adverbial — auch am Satzanfang.
"Who gave you that camera?"
"My sister gave it to me last year, right before her trip to Japan."
"That was generous of her!"
"She really was — she knew how much I wanted one."
Übung 1 · Bestimme das Satzglied
'The dog barked loudly.' — What is 'barked'?
Übung 2 · Bestimme das Satzglied
'The dog barked loudly.' — What is 'loudly'?
Übung 3 · Bestimme das Satzglied
'Maria is a doctor.' — What is 'a doctor'?
Übung 4 · Bestimme das Satzglied
'She cooked dinner.' — What is 'dinner'?
Übung 5 · Bestimme das Satzglied
'She gave him a gift.' — What is 'him'?
Übung 6 · Bestimme das Satzglied
'She gave him a gift.' — What is 'a gift'?
Übung 7 · Bestimme das Satzglied
'The coffee smells amazing.' — What is 'amazing'?
Übung 8 · Wähle das richtige Satzglied
Which element answers questions like 'where,' 'when,' or 'how'?
Übung 9 · Bestimme das Satzglied
'The children played in the park.' — What is 'in the park'?
Übung 10 · Bestimme das Subject
Identify the subject: 'My sister studies medicine.'
Übung 11 · Ordne die Gruppen zu
0 / 8 zugeordnet
Übung 12 · Typischer Fehler: Objekt am Satzanfang
German: "Den Kuchen hat meine Schwester gebacken." Which English sentence has the same meaning?
Fünf kurze Fragen, um zu prüfen, was hängen geblieben ist.
Frage 1 / 5
Punkte: 0/0
'The cake looks delicious.' — What is 'delicious'?
Haupt- und Nebensätze (Clauses)
Lerne unabhängige und abhängige Clauses kennen und wie daraus einfache, zusammengesetzte und komplexe Sätze entstehen — mit den Komma- und Wortstellungsfallen, in die Deutschsprachige gern tappen.
Das Platzhalter-Subjekt „it“
Lerne, wie „it“ als leeres Subjekt für Wetter, Uhrzeit, Entfernung und Sätze wie „It's hard to say“ funktioniert — fast wie das deutsche „es“, aber mit ein paar wichtigen Unterschieden.
Ausrufesätze
Lerne die zwei Muster für Ausrufe — „What a/an + Nomen!“ und „How + Adjektiv/Adverb!“ — und drücke starke Gefühle richtig aus.
Word Order
Learn why English keeps a fixed Subject-Verb-Object order, how to order two objects after a verb, and how fronting works for emphasis.