Personen, Städte und die meisten Länder — ohne Artikel. Flüsse, Meere, Ozeane, Gebirge und ein paar Ländernamen — mit the. Bei vielem hilft dir das Deutsche, bei einigen Ländern, Bergen und Seen führt es dich aber genau in die falsche Richtung.
Das lernst du
Im Englischen teilen sich geografische Namen in zwei Gruppen: Namen, die als ein einzelner, eindeutiger Name gelten (ohne Artikel), und Namen, die eine Gruppe, ein Gewässer oder ein Gebiet bezeichnen (mit the).
Die gute Nachricht: Bei Flüssen, Meeren, Ozeanen, Gebirgen und Ländernamen im Plural setzt du auch im Deutschen einen Artikel — der Nil, das Mittelmeer, die Alpen, die Niederlande. Hier kannst du deinem Gefühl vertrauen. Die schlechte Nachricht: Im Deutschen haben auch manche Länder, Regionen, Berge und Seen einen Artikel (die Schweiz, die Toskana, die Zugspitze, der Bodensee) — im Englischen stehen genau diese ohne. Diese Fälle musst du bewusst umlernen.
Personen: Maria, Mr. Johnson, Dr. Lee — ohne Artikel. Achtung, wenn du aus Süddeutschland, Österreich oder der Schweiz kommst: „die Maria“, „der Herr Johnson“ gibt es im Englischen nicht — es heißt einfach Maria, Mr. Johnson.
Städte: Paris, Tokyo, Nairobi — ohne Artikel, wie im Deutschen. Auch mit Adjektiv bleibt es meist ohne: „das schöne Paris“ heißt beautiful Paris.
Die meisten Länder: Kenya, Japan, Brazil — ohne Artikel. Dazu gehören auch die Länder, die im Deutschen einen Artikel haben: Switzerland (die Schweiz), Turkey (die Türkei), Ukraine (die Ukraine), Iran (der Iran), Lebanon (der Libanon).
Bundesstaaten, Provinzen und Regionen: Texas, Ontario, Bavaria — ohne Artikel. Genauso Tuscany (die Toskana) und Alsace (das Elsass).
Flüsse: the Nile, the Amazon, the Thames — wie der Nil, der Amazonas, die Themse.
Meere und Ozeane: the Mediterranean, the Pacific — wie das Mittelmeer, der Pazifik.
Gebirge: the Alps, the Andes, the Rockies — wie die Alpen, die Anden, die Rocky Mountains.
Ländernamen im Plural und mit „United ...“ (auch mit Kingdom oder Republic): the United States, the Netherlands, the Philippines, the United Kingdom, the Czech Republic — wie die USA, die Niederlande, die Philippinen.
Inselgruppen und Wüsten folgen demselben Muster: the Bahamas, the Sahara — wie die Bahamas, die Sahara. Einzelne Inseln dagegen haben keinen Artikel: Sicily, Crete, Mallorca.
Im Deutschen sagst du „die Ukraine“, „die Schweiz“, „die Türkei“, „der Iran“ — weil diese Ländernamen weiblich oder männlich sind (die meisten Länder sind sächlich und stehen auch im Deutschen ohne Artikel: Deutschland, Japan). Im Englischen gibt es kein grammatisches Geschlecht, und diese Länder gehören ganz normal zu „den meisten Ländern“ — also ohne Artikel, genau wie Kenya oder Japan: "Ukraine is a country in Eastern Europe."
Bei Ukraine kommt noch etwas dazu: In älteren Texten liest du manchmal "the Ukraine". Diese Form stammt aus der Zeit, als die Ukraine als Region des Russischen Reichs bzw. der Sowjetunion galt und nicht als unabhängiger Staat. Seit der Unabhängigkeit 1991 ist im modernen Englisch Ukraine ohne the die Standardform; "the Ukraine" gilt heute als veraltet und wird von vielen als politisch unpassend empfunden.
Einzelne Naturobjekte — ein Berg, ein See — haben im Englischen normalerweise keinen Artikel, obwohl Gebirge und Meere ein the bekommen: Mount Everest (oder einfach Everest), Lake Michigan. Genau hier liegt eine typische Falle für Deutschsprachige, denn im Deutschen sagst du „der Mount Everest“, „die Zugspitze“, „der Bodensee“. Auf Englisch: Everest, Lake Constance, Lake Garda — ohne the.
Ausnahmen gibt es, gerade in den Alpen: the Matterhorn, the Eiger. Eine Regel, die alle geografischen Namen abdeckt, gibt es nicht — wenn du bei einem bestimmten Namen unsicher bist, schlag ihn lieber nach, statt nach dem allgemeinen Muster zu raten.
„In der Schweiz“ hat im Deutschen einen Artikel, im Englischen nicht — Switzerland, Turkey und Iran sind ganz normale Ländernamen ohne the.
„Die Ukraine“ ist im Deutschen korrekt, im Englischen ist „the Ukraine“ veraltet. Ukraine ist ein normaler Ländername wie Kenya oder Japan: ohne Artikel.
Im Deutschen sagst du „der Mount Everest“ — im Englischen haben einzelne Berge keinen Artikel, nur Gebirge (the Alps).
„Am Bodensee“ hat im Deutschen einen Artikel, aber Seen mit „Lake ...“ stehen im Englischen ohne the.
„Die Maria kommt auch“ ist umgangssprachliches Deutsch — im Englischen stehen Vornamen nie mit dem Artikel, wenn du einfach die Person meinst.
Im Deutschen haben Flüsse, Meere, Ozeane, Gebirge und Ländernamen im Plural einen Artikel: der Nil, das Mittelmeer, der Pazifik, die Alpen, die Niederlande, die USA
Hier funktioniert das Englische genauso — nur heißt der Artikel immer the, egal welches Geschlecht das deutsche Wort hat: "the Nile", "the Mediterranean", "the Pacific", "the Alps", "the Netherlands", "the USA". Vertrau hier deinem deutschen Gefühl.
Im Deutschen haben manche Länder und Regionen einen Artikel: die Schweiz, die Türkei, die Ukraine, der Iran, der Irak, der Libanon, die Toskana
Der deutsche Artikel kommt hier nur daher, dass diese Namen weiblich oder männlich sind — grammatisches Geschlecht gibt es im Englischen nicht. Deshalb stehen diese Namen ohne Artikel: "She lives in Switzerland", "We're going to Turkey", "Ukraine is a country in Eastern Europe". Nur Plural- und „United/Kingdom/Republic“-Namen bekommen the.
Im Deutschen sagst du „der Mount Everest“, „die Zugspitze“, „der Bodensee“, „der Gardasee“
Im Englischen stehen einzelne Berge und Seen normalerweise ohne Artikel: "Everest is the tallest mountain", "Lake Constance", "Lake Garda". Bekannte Ausnahmen wie "the Matterhorn" musst du einzeln lernen.
Umgangssprachlich, besonders im Süden, sagst du „die Maria“ oder „der Herr Müller“
Im Englischen bekommen Personennamen keinen Artikel: "Maria is coming too", "Mr. Müller called". "The Maria" klingt für Muttersprachler sehr seltsam — the steht nur, wenn eine nähere Bestimmung folgt, die eine von mehreren Marias auswählt: "the Maria I went to school with".
💡 Fluss, Meer, Ozean, Gebirge, Inselgruppe, Wüste, Plural-Land? Dann the — wie im Deutschen.
💡 Hat ein Land im Deutschen nur wegen seines Geschlechts einen Artikel (die Schweiz, die Türkei, die Ukraine)? Dann im Englischen ohne the.
💡 Einzelner Berg oder See (Everest, Lake Constance)? Normalerweise ohne the — auch wenn du auf Deutsch „der Bodensee“ sagst.
"So the plan is Kenya first, then a few days on the Nile, and we finish in the Netherlands?"
"Right — and if we have time, a short hike near the Alps."
"Perfect. I've always wanted to see Mount Kilimanjaro too."
Übung 1 · Wähle die richtige Form
Which is correct?
Übung 2 · Ordne nach Artikel zu
0 / 6 zugeordnet
Übung 3 · Wähle den richtigen Satz
Which sentence is correct?
Übung 4 · Wähle den richtigen Satz
Which is correct?
Übung 5 · Bilde den Satz
Übung 6 · Bilde den Satz
Übung 7 · Ergänze den Satz
Complete: He grew up in ___ Netherlands. (one word)
Übung 8 · Ergänze den Satz
Complete: ___ is the tallest mountain in the world. (one word — no article)
Übung 9 · Korrigiere den Fehler
Fix the mistake:
Übung 10 · Korrigiere den Fehler
Fix the mistake:
Übung 11 · Alltagssituation
You're telling a friend about a boat trip along a famous river. Which sounds natural?
Übung 12 · Alltagssituation
You're describing where a colleague is from — a US state. Which is correct?
Übung 13 · Wähle die richtige Form
Which is correct?
Übung 14 · Typischer Fehler: Artikel bei Ländern wie „die Schweiz“
German: "Wir fahren diesen Sommer in die Schweiz." Which English translation is correct?
Fünf kurze Fragen, um zu prüfen, was hängen geblieben ist.
Frage 1 / 5
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Allgemeine und konkrete Bedeutung
Drei Wege, im Englischen über eine ganze Kategorie zu sprechen — Plural ohne Artikel, the mit Singular, a/an mit Singular — und warum das deutsche „die“ bei allgemeinen Aussagen im Englischen oft wegfällt.
Der Nullartikel
Lerne, wann das Englische ganz ohne Artikel auskommt — bei allgemeinen Aussagen, Mahlzeiten, Sprachen und Wendungen wie go to school — auch dort, wo das Deutsche einen Artikel setzt.
Advanced Article Usage
Three advanced article patterns: abstract nouns that take 'a' when modified, superlatives and ordinals that always take 'the,' and the 'such a' / 'what a' exclamation pattern.
Artikel: A, An und The
Lerne, wann du a, an und the verwendest — und wo das Englische ganz anders tickt als das Deutsche, obwohl beide Sprachen Artikel haben.